Johannisbrotmehl

In der Schale der Johannisbrotfrucht befindet sich das extrem nährstoffreiche Fruchtmark, das zunächst schonend getrocknet und dann zu einem feinen Mehl verarbeitet wird. Johannisbrotmehl besteht aus Saccharose, Glucose, Fructose und Maltose in einer durchschnittlichen Relation von 5:1:1:0,7. Es enthält die Vitamine A, B1, B3 sowie die Mineralien Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Darüber hinaus enthält es Tannine mit antidiarrhöischen Eigenschaften. Der Gehalt von Rohproteinen, Fett und Asche ist ausgesprochen gering. Es ist frei von Allergenen, Theobromin und koffeinhaltigen Stimulanzien. Aufgrund seiner gesunden Zusammensetzung wird es gerne für Süß- und Backwaren in der Reformkost verwendet und stellt einen nahrhaften Ersatzstoff zum Kakao dar. Besonders bei Krankheiten wie Rheuma, Arthritis, Leber- und Nierenleiden ist das Johannisbrotmehl empfehlenswert. Mittlerweile findet man etliche gesunde Rezepte auf Basis von Johannisbrotmehl.


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