Olivenbaum- Sorten

Es gibt weltweit etwa 30 Olivenbaumgattungen mit knapp 600 Olivenbaumarten. Insgesamt ergeben sich daraus etwa 1.500 Olivenbaumsorten, wovon circa 260 in Spanien zu finden sind. Sie unterscheiden sich in vielen Punkten, unter anderem in Wuchs, Größe, Fruchtmenge, Fruchtgröße, Fruchtgeschmack und Fruchtverwendung. Je nach Eigenart des jeweiligen mediterranen Klimas sind die einzelnen Baumsorten zu finden. Hier in Südkatalonien beispielsweise trifft man im Wesentlichen auf vier Olivenbaumsorten: an der Wasserlinie auf die Sevillenca und die Morrut, und im Hinterland auf die Arbequina, seltener auf die Farga. Während man die Sevillenca, Morrut und Farga vom Anblick her kaum unterscheiden kann, ist die Arbequina deutlich kleiner, im Vergleich fast ein Minibaum. Ihre Früchte sind winzig und das Ölbouquet ist eigenwillig nussig-süß, manchmal auch scharf. Die Sevillenca, Morrut und Farga dagegen ergeben den fruchtig-milden Ölgeschmack, den wir hier an der Costa Daurada gewohnt sind. Die gängigsten Olivensorten in Spanien finden Sie im Folgenden aufgelistet.

Andalusien: Picual, Hojiblanca, Lechín de Sevilla, Manzanilla de Sevilla, Picudo, Lechín de Granada, Verdial de Huévar, Gordal Sevillana, Verdial de Vélez-Málaga, Aloreña.

Aragón: Empeltre.

Castilla-La Mancha: Cornicabra, Castellana.

Kastilien und Leon: Manzanilla cacereña.

Katalonien: Arbequina, Farga, Sevillenca, Morrut.

Extremadura: Morisca, Manzanilla cacereña, Verdial de Badajoz.

Valencia: Farga, Morrut, Sevillenca, Blanqueta, Villalonga, Changlot real, Alfafara.

Die wichtigste Olivensorte mit der größten Anbaufläche in Spanien ist die Picual mit etwa 650.000 ha kultivierter Fläche.


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