Home Unter Blau - Die Fortsetzung

Unter Blau - Die Fortsetzung

.....Spanien 2012.....


Spanien 2012

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

“…..Rechtzeitig zu Ostern säuselte der so lange erwartete Regen endlich vom Himmel. Ich hatte es mir vor dem Kamin gemütlich gemacht, ein stattliches Feuer prasselte und tauchte den Raum in einen warmen Schein. Über dem Sessel hing meine nasse Jeans als Folge des gänzlich unberechenbaren Aprilwetters, das mich auf dem Hundespaziergang mit Trini überrascht hatte. Von einem Moment zum anderen zog sich der blaue Himmel eine tiefgraue Jacke über und öffnete seine Schleusen, um dann wenige Minuten später wieder sonnig zu lächeln. Für meine Olivenbäume freute es mich ehrlich, hatte ich doch kurz zuvor mehrere Tage damit verbracht, feinsten Pferdemist unter den Baumkronen auszubringen. 

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.....Rasquera traut sich.....

Rasquera traut sich

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

“…….Oliver und ich ergatterten mit Mühe einen Platz in der einzigen Bar des Dorfes. Der Laden platzte aus allen Nähten und die vielen verschiedenen Sprachen brummten in der Luft. Überall lagen Kameras und Tonaufnahmegeräte herum, hier und da verbarg sich ein Kopf hinter einem Laptop und der Wirt trug seine gute Laune mit einem breiten Lächeln zur Schau.

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.....Glühwein in Spanien.....


Gluehwein_in_Spanien

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

".....Ich traf mich mit Oliver am späten Nachmittag im Nachbardorf. Es befand sich im Taumel der Fiestas Mayores, dem wichtigsten Fest einer jeden Gemeinde, bei welchem der oder dem Schutzheiligen gehuldigt wird. In Deutschland heißen diese Feste Kirchweih, jedoch unterscheiden sie sich erheblich von dem Spektakel, das die spanischen Dörfer und Städte zu diesem Anlass aufbieten.

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Weihnachten auf der Finca



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Allen Lesern von Unter Blau ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012!
Als kleines Geschenk gibt es hier eine Leseprobe des zweiten Teils von Unter Blau - Haingeflüster. Scratch erzählt von seinem ersten Weihnachtsfest auf der Finca:

".....Am 24. badete ich mich in der heißen Mittagssonne; frischte ein wenig meine Bräune auf und versuchte mich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten einzustimmen.Ich hatte noch alle Hände voll zu tun, ließ mich aber – auf ganz spanische Art – nicht aus der Ruhe bringen.

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.....Perfekte Tarnung.....


Die Steppe bei Belchite

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

„......Meine Bekanntschaft mir Ruedi führte mich endlich mal raus aus dem Fischerdorf und weg von der Finca. „Du musst einfach mal wieder was Neues sehen“, hatte er mir geraten, als ich ihm an einem lauen Sommerabend das Herz in Bezug auf meine Zukunftsängste hier in Spanien ausgeschüttet hatte. Die Steppe bei Belchite in der Provinz von Saragossa war unser Ziel. Dort wollte Ruedi, der ein leidenschaftlicher Hobbyfotograf war, zwei besondere Vogelarten aufspüren und für immer auf seiner Festplatte abspeichern. Das Sandflughuhn und das Spießflughuhn hatte er in den Fokus genommen und so kam es, dass wir mehrere Tage in dieser majestätisch schönen Landschaft zubrachten.

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.....Katalonische Staatsanleihen.....



Katalonische Staatsanleihen

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

"......Im Dorf war jetzt eigentlich immer Feierabendstimmung. Das lag schlicht und ergreifend an dem Umstand, dass kaum jemand mehr Arbeit hatte. Die paar Läden, in denen kein Schild „Es ven“ hing, bildeten eine Art stille Kulisse für das dörfliche Treiben. Nachdem der Touristenansturm verschwunden war, gähnte das Angebot an Konsumgütern vor sich hin, der überteuerte Supermarkt wirkte wie ausgestorben und das noch übriggebliebene Personal drückte sich vor der Ladentür herum.

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.....Wirtschaften auf spanische Art.....



Wirtschaften_auf_spanische_Art

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

 „.....Mit Beginn der Nachsaison nahm das Leben in dem kleinen Fischerdorf wieder seine übliche Gangart an. Das gleißende Licht des Augusts war den warmen Tönen eines herrlichen Septembers gewichen und machte jeden Tag zu einem erfrischenden Erlebnis für Geist und Körper. Ich saß in der Nachmittagssonne oberhalb des Hafens und wartete auf zweierlei Dinge. Das Öffnen der Eisdiele und das Eintreffen meiner – naja, ich sage mal Sommerliebe.

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.....Spanien: Nikotin nein, Quecksilber ja ......

Thunfischfangboot


Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

“……Man könnte ja meinen, der Sommer würde den Rauchern in Spanien das Leben wieder ein bisschen netter machen. Aber Pustekuchen. Es war zwar erst Viertel nach Zehn, aber mir rann der Schweiß aus allen Poren, dort, auf der Terrasse der Ankerbar. Naja, Terrasse ist wohl ein wenig geschönt für die fünf Tische, die an die Straße gequetscht aufgestellt waren. Die Sonnenschirme, die in einem Loch in der Mitte der Tische steckten, warfen ihren Schatten sonst wohin, nur nicht über meinen Stuhl. Mir schmeckte meine Zigarette nicht, mein Kaffee auf Eis ebenso wenig.

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.....Rauchverbot in Spanien.....



Rauchverbot in Spanien

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

„........ Ich hatte meine ersten Einkäufe im neuen Jahr hinter mich gebracht und stieß nun in Vorfreude auf einen leckeren Milchkaffee die Tür der Ankerbar auf. Sofort registrierte ich, dass irgendetwas anders war, als sonst. Ich schlenderte mit einem neujahrsfrohen Lächeln an die Theke, hinter der Lidia mit einem Staublappen in der Hand herumwerkelte. Und dann wurde mir klar, was plötzlich so anders war: Ich war der einzige Gast. Ein ausgesprochen verwunderlicher Zustand, denn normalerweise tummelten sich hier um diese Zeit die Menschen auf einen Kaffee, ein Bierchen, ein Bocadillo oder sogar einen Teller fangfrischer gebratener Sardinen.

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.....Olivenernte.....


Olivenernte_

Fortsetzung "Unter Blau" Fragment - Scratch erzählt:

"……Noch im Dunkeln trank ich einen starken Kaffee und stopfte mir drei dicke Nutella-Stullen rein, um mich für die nächsten Stunden ausreichend zu stärken. Ich saß gekauert vor dem Gasofen, denn für ein schönes Feuerchen im Kamin war keine Zeit. Mit den ersten Sonnenstrahlen verließ ich das Haus. Bewaffnet mit einer Schubkarre, in der sich die Netze türmten, zwei Leitern beharrlich klapperten und einige Säcke sowie die Olivenkämme lagerten, stapfte ich los. Trini sprang begeistert um mich herum, schien sie doch voller Freude in Erwartung eines weiteren Erntetages, an dem sie sich in den Netzen suhlen konnte und Oliver und mir bei der Ernte zusah.

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