Oliven ABC – Glossar Unter Blau

Damit Scratch alle nötigen Informationen zu seinem Olivenhain bekommt, habe ich dieses Oliven ABC zusammengestellt. Durch Anklicken eines Begriffs öffnet sich die jeweilige Definition.

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L

Es ist die schlechteste Klassifizierung für naturbelassenes Olivenöl. Der Säuregehalt liegt bei über 3,3 Grad und seine sensorisch-geschmacklichen Merkmale sind deutlich fehlerhaft. Laut EU-Vorschriften ist Lampantöl ist für den menschlichen Konsum nicht geeignet und muss raffiniert werden. Dagegen sprechen allerdings die Gegebenheiten zum Beispiel in Tunesien. Dort liegt der Säuregehalt eines Olivenöls generell um die 3 Grad; man mag das Öl dort gern mit einem kräftigen Geschmack. Ob ein Lampantöl also tatsächlich nicht für den Verzehr geeignet ist, bleibt dahin gestellt. Als solches verkauft werden, darf es innerhalb der EU allerdings nicht. Darin ist wohl auch der Grund zu finden, warum es keine Olivenöle aus Tunesien im Angebot gibt.

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Traditionell wird diese Olivenbaumsorte auch Cuquillo, Menuda, Caera, Minuera oder Lechín genannt. Er wird auf einer Fläche von etwa 36.000ha in den Provinzen Granada, Almería und Murcia angebaut. Der Baum passt sich sehr gut an kalkreiche Böden an und verträgt sowohl Kälte als auch lange Trockenheit. Er ist sehr produktiv und sein Öl ist bekannt für eine exzellente Qualität.

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Mit einer Anbaufläche von 185.000ha ist es die viertwichtigste Olivensorte Spaniens. Sie wird überwiegend in den Provinzen Sevilla und Cádiz angebaut und ist ebenfalls unter den Namen Ecijano, Zorzaleño und Lechín bekannt. Der Baum passt sich sehr gut an kalkreiche und nährstoffarme Böden an und toleriert Trockenperioden sowie Kälte. Die Früchte sind wenig ölhaltig, ergeben aber eine sehr gute Ölqualität.

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