Oliven ABC – Glossar Unter Blau

Damit Scratch alle nötigen Informationen zu seinem Olivenhain bekommt, habe ich dieses Oliven ABC zusammengestellt. Durch Anklicken eines Begriffs öffnet sich die jeweilige Definition.

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Diese Baumsorte ist charakteristisch für die Landkreise der Alta Extremadura und wird ebenfalls im Süden Salamancas angebaut. Insgesamt erstreckt sich ihr Anbaugebiet über etwa 64.000ha. Ihre Früchte bilden schon sehr früh ihr Fruchtfleisch aus, weshalb auch eine frühe Pressung sehr gute Resultate ergibt. Ihre Früchte werden sowohl für die Ölgewinnung als auch als Tafelolive verarbeitet. Sie haben einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren und ihre Fettsäuren bleiben auch bei hohen Temperaturen stabil.

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Diese Baumsorte ist aufgrund ihrer Kleinwüchsigkeit, Robustheit und Produktivität in der ganzen Welt sehr beliebt, denn sie eignet sich hervorragend für den intensiven Anbau. In Spanien wird sie auf einer Fläche von etwa 85.000ha in den Provinzen Sevilla und Badajoz angebaut. Ihre Früchte bilden sehr viel Fruchtfleisch aus und haben eine hohe organoleptische Fähigkeit. Sie werden sowohl zu Olivenöl als auch zu Tafeloliven verarbeitet. Mit nur 19 Tagen hat sie die kürzeste Reifephase aller in Spanien bekannten Olivensorten.

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Der Olivenbaum ist eine der langlebigsten Pflanzenarten. Seine Geschichte lässt sich bis in die Jungsteinzeit von 7.000 Jahren zurückverfolgen, wo die Landwirtschaft revolutioniert wurde. In den mediterranen Gebieten finden sich auch einige über zweitausend Jahre alte Exemplare. In Spanien findet man die ältesten Bäume auf Mallorca und in den Terres de l’Ebre. Viele davon haben sogar einen Namen. Zum Beispiel der Millenniumsolivenbaum Lo Parot, der über 2.000 Jahre alt ist und in Horta de Sant Joan steht. Sein Stamm ist 8 Meter hoch und hat einen Umfang von 15 Metern. Er ist als Monumentaler Baum deklariert und wird dementsprechend geschützt. Der Baum mit dem Namen Olivera del Pitó steht in Asco. Er gabelt sich in 1,80m Höhe in drei Hauptäste und misst im Stamm einen Umfang von 9 Metern. Seit 1937 trägt er leider keine Früchte mehr, denn er wurde nach starkem Frost falsch beschnitten. Davor gab es allerdings etwa 1.500 Kilogramm pro Ernte! In der Nähe von Mas de Barberans steht der Baum Olivera del Coll d’Avall, ebenfalls ein zweitausend Jahre alter Olivenbaum, der etwa 8 Meter hoch ist und 12 Meter im Umfang misst. Er zeichnet sich durch eine Aushöhlung in seinem Stamm aus, in die 10 Personen bequem hineinpassen. Viele dieser Millenniumsolivenbäume, die man ebenfalls in der Provinz Tarragona findet, sind noch in Produktion und ergeben teilweise 1.000kg Früchte pro Ernte. Manche Exemplare sind auch in Südspanien zu finden, zum Beispiel in der Provinz Jaén, wo der einzige Olivenbaum steht, der im Guinnes-Buch der Rekorde verzeichnet ist, weil er im Jahre 1960 850kg Früchte trug, was notariell bestätigt wurde. Er hat einen Umfang von 17,4 Metern.

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Diese Olivensorte wird auf etwa 74.000ha in der Baja Extremadura angebaut. Sie heißt auch Baja oder Verdial. Sie entstand wahrscheinlich im Zeitalter der Renaissance durch Kreuzung. Ihre Früchte haben einen hohen Ölanteil und werden sowohl zu Olivenöl als auch zu Tafeloliven verarbeitet. Das Öl hat einen leicht fruchtigen Geschmack mit einer süßlichen Note.

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Die Olivensorte Morrut hat ihren Ursprung um die Stadt Tortosa herum. Auf einer Gesamtanbaufläche von etwa 28.000ha ist sie überwiegend in den Provinzen Tarragona und Castellón zu finden. Sie zeichnet sich durch lange Blätter mit einer sehr silbrigen Unterseite und einer besonders hübsche Blüte aus. Sie ist recht sensibel gegenüber Kälte und Trockenheit, jedoch unter den richtigen Umständen sehr produktiv. Die Früchte der Morrut werden ab Anfang Dezember geerntet. Im vollen Reifestadium ist die Frucht dunkellila bis schwarz, leicht asymmetrisch geformt, etwa 3,9 Gramm schwer und enthält einen Ölanteil von 21-23%. Ihr Öl sticht durch einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralien hervor.

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