Oliven ABC – Glossar Unter Blau

Damit Scratch alle nötigen Informationen zu seinem Olivenhain bekommt, habe ich dieses Oliven ABC zusammengestellt. Durch Anklicken eines Begriffs öffnet sich die jeweilige Definition.

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Die Qualität eines Olivenöls hängt von diversen Faktoren ab. Angefangen bei der Olivensorte und der Art und Weise der Kultivierung, über die Sorgfalt bei der Ernte und Verarbeitung bis hin zur Abfüllung und Lagerung des fertigen Olivenöls. Erst eine Optimierung aller vorgenannten Prozesse führt zu einer hohen Olivenölqualität. Natürlich wird Olivenöl entsprechend seiner Merkmale klassifiziert, jedoch ist für den normalen Verbraucher ein recht hoher Kenntnisstand nötig, um die auf den Etiketten vermerkten Attribute in den tatsächlichen qualitativen Zusammenhang zu stellen. In dieser Hinsicht lässt sich einiges manipulieren oder sogar erschwindeln. Ein untrüglicher Indikator ist und bleibt jedoch der Geschmack eines Olivenöls, den man jedoch erst dann beurteilen kann, wenn man schon einmal ein wirklich gutes Öl verkostet hat. Wie gut ein Olivenöl wirklich ist, zeigen auch noch andere, sehr pragmatische Methoden. Man backe einen ganz normalen Ölkuchen damit und erkennt ein gutes Öl daran, dass der Kuchen stark aufgeht. Des weitern kann man auch einfach einen guten Schuss Olivenöl in eine Pfanne geben. Dehnt es sich beim Erhitzen aus (man sagt hier „como sube“, wie es aufsteigt), handelt es sich auf jeden Fall um ein gutes Olivenöl.

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Die hier dargestellten Informationen sind hauptsächlich dem Buch „Enzyclopedia del Aceite de Oliva“ von Jesús Ávila Granados, erschienen im Verlag Planeta im Jahre 2000, entnommen.

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